Street Food Aarhus

Dänemark, Tag 39: Jütland, Aarhus

Hallo allerseits,

heute war Aarhus-Stadt-Tag. Kaum zu glauben, dass diese quirlige, bunte und vielseitige Stadt nur 265.000 Einwohner hat. Gefühlt müssten es viel mehr sein. Aarhus macht echt Spass. Sowohl in als auch außerhalb des Stadtgebietes.

Zuerst ging es ins nahe an der Innenstadt gelegene Aarhus Svømmecenter, eines der drei Hallenbäder der Stadt. Große Freude. Packe immer mein in Schweden erworbenes Vorhängeschloss für den Spind ein und habe es bis heute nicht gebraucht, weil alle dänischen Schwimmbäder andere Lösungen hatten. Nun endlich fragte mich die Kartenverkäuferin, ob ich ein Schloss brauche und ich konnte ganz stolz sagen, »Nein, ich habe mein eigenes dabei« 🙂

Der Hunger und die Neugier trieben mich danach in die nahe des Bahnhofs gelegene Street-Food-Halle und zu einer dänischen inspirierten Tapas-Variante mit kräftigem, dunklen Rugbrød (Roggenbrot), drei verschiedenen Dips und etwas Salat. Und weil ich nicht widerstehen konnte, musste ich noch eine Portion in Entenfett gebratener Pommes probieren. Lecker, aber mächtig fett. Danach war ich erst einmal bedient.

Hot Dog Stand Aarhus
Das wahre dänische Street Food – Hot Dogs und mehr

Schade, dass man nicht soviel essen kann, wie man möchte. Was aber nicht nur an der Menge, sondern auch an den Preisen liegt. Acht bis dreizehn Euro für eine überschaubare Portion sind Standard, ein kleines Bier kostet über sechs und ein kleiner Cafe Latte fast fünf Euro. Nur mal so zur Orientierung.

Der Latte war allerdings so gut, dass ich gleich noch einen zweiten trinken musste und nur deshalb morgen den Weg zum Street Food auf mich nehmen werde. Stark, ohne bitter zu sein und extrem cremig. Da können sich sogar die Italiener noch eine Scheibe abschneiden. Und bei denen ist selbst der Espresso aus dem Automat besser als das meiste, was man bei uns so serviert bekommt.

Danach habe ich mich noch lange durch die Straßen und Geschäfte der Fußgängerzone treiben lassen und dann wurde es auch schon wieder Zeit, den Heimweg anzutreten. Nach solchen Touren fällt meinen Beinen und Füssen das Gassi gehen echt schwer. Aber wat mut, dat mut 🙂

Bis dann, alles wird gut

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