Ebeltoft Dänemark Sitzbank

Dänemark, Tag 37: Jütland, Ebeltoft

Hallo allerseits,

wie du ja weißt, bin ich Sklavin meiner Bordbatterie und musste wegen anhaltenden Sonnenmangels der letzten Tage meine Zelte in Aarhus erst einmal abbrechen und ein wenig umherfahren.

Meine Fahrt führte mich durch den Nationalpark Mols Bjerge in das knapp 50 Kilometer entfernte Hafenstädtchen Ebeltoft. Mal wieder eine wunderschöne, hügelig grüne Reise durch die dänische Natur. Die höchste Erhebung der Molser Berge ist 137 Meter, knapp 34 Meter weniger als der höchste Berg Dänemarks, der Mollehoj in der Nähe von Aarhus.

Auf der Reise gab es noch einen Zwischenstopp an der ebenfalls im Nationalpark liegenden Kalø Slotsruin. Die Schlossruine stammt aus dem Mittelalter und steht auf dem Hügel einer kleinen Insel, die nur über einen schmalen Pfad zu erreichen ist. Ein beliebtes Ausflugsziel der Dänen, wie ich heute unschwer feststellen konnte. Für die Verpflegung wird dort selbstverständlich auch bestens gesorgt.

Ebeltoft ist eine kleine, touristisch bestens erschlossene Stadt an der Küste. Mit schmalen Gassen, die noch ihr altes Kopfsteinpflaster tragen und beidseitig gesäumt sind von kleinen, windschiefen Häuserreihen. Erinnert mich sehr an die Altstadtgassen Lüneburgs bei Hamburg.

Ebeltoft

Der Hafen ist recht modern gestaltet. Es gibt viele Kneipen und Restaurants, Kunsthandwerk und ein Glasmuseum. Eine Menge Ferienhäuser und abends einen herrlichen Sonnenuntergang. Alles in allem ein nettes Städtchen, das man sich gerne einmal anschauen kann. Für meinen Geschmack allerdings schon ein bisschen zu viel Tourismus.

Morgen geht es, nachdem ich heute an der Küste entlang gefahren bin, im Innern des Nationalparks wieder zurück nach Aarhus. Es gibt auch dort noch einiges zu sehen.

Bis dann, einen schönen Sonn(en)tag,

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