Haus Reetdach Dänemark

Dänemark, Tag 27: Jütland, Hirtshals

Hallo allerseits,

Pläne machen bringt nichts, es zeigt sich immer wieder. Der dänischer Brunch wurde mir zwar nicht verhagelt, aber immerhin heftig verregnet. Aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben.

Deshalb ging es nach einem kurzen, wiederwilligen Gassi von der Nordspitze Dänemarks wieder Richtung Süden. 40 Kilometer nach Hirtshals. Ich möchte morgen ins Nordsoen Oceanarium, die  Unterwasserwelt der Nordsee entdecken. Auf der Fahrt hat sich der Regen zwar langsam verzogen, ist aber einem kalten, recht heftigem Sturm gewichen. Beim Fahren hatte ich das eine oder andere mal das Gefühl, dass der Nugget jetzt gleich abhebt. Da hilft nur Lenkrad fest greifen und gegenhalten 🙂

In Hirtshalt einen Platz zum Parken zu finden, ist nicht schwer. Es gibt einige Möglichkeiten, auch durchaus schönere als meine gewählte. Stehe mitten im riesigen Fährhafen. Hier gehen Fähren nach Norwegen, auf die Färöer-Inseln und nach Island. Hirtshals hat außerdem den zweitgrößten Fischereihafens Dänemarks.

Hafen Hirtshals Dänemark

Direkt vor meiner Nase legt die Fähre der Color Line nach Norwegen an und ab. Ein etwas lautes, aber sehr interessantes Spektakel. Macht Spass, den ganzen Landevorgang und die Autoausfahrten mal in Ruhe von außen zu betrachten. Ich bin immer wieder fasziniert, über die Menge der Pkws und Lkws, die solch eine große Fähre ausspuckt.

Das Städtchen ist so na ja. Finde nicht, dass man es gesehen haben muss. Der Fährhafen ist da eindeutig interessanter. Jetzt also noch ein wenig Nase in den Wind halten. Boote, Fähren und Hafen gucken und ansonsten in den Nugget kuscheln, sich dem Schaukeln hingeben und hoffen, dass der Sturm bald weiter zieht.

Bis dann, stell dich gegen den Wind,

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