2017-05-16 Dänemark Kuchen

Dänemark, Tag 12: Seeland, Kalundborg

Hallo allerseits,

Kuchen hilft. Wieder so ein »Es-schüttet-wie-aus-Kübeln-Tag«. Eigentlich nicht weiter schlimm, da ich an zwei neuen Beiträgen bastele und gar nicht böse darum bin, etwas Ruhe zu geben. In »Pimp my Nugget« möchte ich dir zeigen, wie ich den Innenraum meines Nuggets für mich und Hund optimiert habe und dann fehlt ja immer noch der Fehmarn-Beitrag. Ach und … so vieles was ich noch im Hinterkopf habe.

Aber mein Nugget ärgert mich. Zum einen habe ich Probleme mit dem Gas. Die Flasche war neulich wohl doch nicht leer, sondern die Gaszuleitung muss einen Macken haben. Schon zweimal kein Gas am Herd, seit ich die neue Flasche angeschlossen habe. Also alles wieder ausgeräumt, Gasflasche geschüttelt, ab- und wieder angeschlossen, und alles war wieder gut. Ich versteh’s nicht. Kennt jemand das Phänomen und kann mir einen Tipp geben?

Und mein größtes Problem: meine Batterie. Ein 100W-Modul ist eindeutig zu wenig bei meinem Strombedarf und bei dem häufig bewölkten bis dunkelgrauen Himmel. Das Notebook zieht ziemlich viel, zusammen mit Kühlschrank, Licht und Standheizung, too much. Sobald ich wieder im Tiny House bin, kommt ein zweites Modul aufs Dach. 130W. Und dann mal sehen. Lass mich doch nicht zum Untertan meiner Batterie machen. Ha, der werd‘ ich’s zeigen 🙂

Aber bis es soweit ist, muss ich mich beugen und deshalb nichts mit Fisch vom Kutter, sondern ab auf die Straße. Anstatt gleich nach Roskilde zu fahren (ja, ich nähere mich langsam Kopenhagen, freu mich) machte ich noch einen Abstecher über Kalundborg. Ganz anders als Korsør. Laut, eng, dreckig, Baustellen, Parkplätze streng reglementiert. Nee, war heute nichts für mich. Obwohl nur 2.000 Einwohner mehr als Korsør ein himmelweiter Unterschied. Kalundborg ist Dänemarks zweitgrößer Industriehafen mit Kohlekraftwerk, Erdölraffiniere, und vielem mehr. Das hinterlässt seine Spuren im Stadtbild.

In der Neuen Züricher Zeitung habe ich einen interessanten Artikel über die Arbeitsweise der Industrien in Kalundborg entdeckt: »Eine Symbiose von Gewinn und Gewissen«. Fand ich sehr interessant und machte mir die Stadt ein wenig sympathischer :-). Konnte mich aber nicht zum Bleiben bewegen. Jetzt stehe ich etwas abseit im Wald auf einem Wanderparkplatz, der Regen prasselt aufs Dach, aber ich werde wohl nochmal aufbrechen müssen. So ein Mist.

Bis dann, auf Regen folgt bekanntlich Sonnenschein,

  1. Die dänischen Schweinereien sehen aber schon lecker aus, umgerechnet aber ganz schön teuer. Das mit dem Regen ist sch… aber der Wetterbericht verspricht für heute auch bei Dir Sonnenschein. Viel Spaß

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