Dänemark, Tag 19: Seeland, Kopenhagen

Hallo allerseits,

nach einem abwechslungsreichen und mit Eindrücken vollen Tag in Kopenhagen, habe ich beschlossen, heute auf dem Platz zu bleiben. Es ist so schön hier und ich habe die Ruhe,  Liegengebliebenes aufzuarbeiten. Gestern abend war plötzlich das Netz weg und wollte nicht wiederkommen. Heute ist wenigstens meines wieder da, das vom Platz ist immer noch »out of order«. Wie die warmen Duschen 🙁

Nachdem ich gestern bummeln war und mich durch die Straßen bei Christianshavn und Osterborg, den alten Hafen Nyhaven, durch den Königspark und natürlich durch die Freistadt Christiana habe treiben lassen, möchte ich morgen noch in die Nationalgalerie, in den Botanischen Garten und zum Streed-Food-Markt. Ins Museum wollte ich schon gestern, aber – ich hätte es wissen können – Montags haben die meisten Museen geschlossen. Det Kongelige Teater gibt erst am 27. die nächste Ballett-Vorstellung, schade. Seltsamerweise mag ich zwischenzeitlich sehr gerne Ballett.

Die Freistadt Christiana im ´sehenswerten Stadtteil Christianshavn, entspricht jedem Klischee. Wenigstens das, was man offensichtlich sieht. Kunterbunt, kreativ, alternativ. Und geschäftstüchtig. Süßlich riechender Hippie-Marktplatz. Zumindest der für Touristen ausgerichtete Teil mit der legendären Pusher-Street. Macht Spass, auch wenn ich mich Jahre davon entfernt fühle.

Richtung Nyhaven geht es über die, 2016 nach einigen Querelen eröffnete, Inhavnsbroen und vorbei an wünderhübschen Hausbooten. Musste ich natürlich genau schauen. Der einzige, mir zur Zeit einfallende Grund, das Tiny House aufzugeben. Mein großer Wohntraum, der wohl niemals in Erfüllung gehen wird. Aber was wäre ein Leben ohne Träume 🙂

In Nyhavn und im Kingspark tobt, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise,  das Leben. Im Vergnügungsviertel Nyhavn wird gegessen, gefeiert und geguckt. Eine Kneipe und ein Restaurant an dem anderen. In der hübschen Kulisse bunter Häuserreihen und dem Kanal mit den alten Schiffen. Im vielseitig angelegten Königsgarten vom Rosenborg Slot wird entspannt. Es wird gelesen, gegessen, gespielt, Musik gemacht. Schon hier könnte man mit Schauen und auf der Wiese liegen ewig Zeit verbringen.

Das Stadteil Østerborg – Nobelviertel, Edeleinkaufsmeile, National Stadion und viele Denkmäler – habe ich nur gestreift bei einem kurzen Zwischenstopp auf der Heimfahrt. In den kleinen Erdgeschoß-Läden an der Durchgangsstraße gibt es Essen und Trinken aller Art. Zum Gleichessen oder Mitnehmen. Dazwischen nett dekorierte Geschäfte mit individuellem Angebot. Und die unterschiedlichsten Menschen. Wie eigentlich überall in Kopenhagen. Sehr hübsch.

Tja, und heute also Campingplatz. Ich bewundere die Vielfältigkeit mobiler Wohnformen. Vor allem deren Auf- und Abbau. Das erste Mal Ostsee heute. Zwei entspannte Stunden im Meer und am Strand direkt vor der Haustür.

Und falls du dich wunderst, dass kein buntes Kopenhagen-Bild »Foto des Tages« geworden ist … wenn man die Speicherkarte seiner Kamera im Notebook vergisst, wird es leider nichts mit Bildern aus der Stadt.

Bis dann, immer schön mitdenken,

  1. Anonymous

    Und noch was, dass man die Kommentare jetzt direkt anklicken kann, erleichtert mir das Leben ungemein. Danke! 🙂

    Und auch von mir liebe Grüße an euch: Claudia, Thorsten, Gabriele, Sabine, und an Petra, wenn das die Petra ist, die ich meine, ….und Uta, hat es gestern noch geregnet?

  2. Eveline

    Hey Uschi,
    ich finde, die Esel haben es verdient, ebenfalls Foto des Tages zu werden! Stehen da wie gemalt 🙂

    • Welche Esel meinst du denn? Die auf dem großen Bild von der Startseite, die ab und an eingeblendet werden? OK, bei Gelegenheit. Wenn ich mal wieder die Speicherkarte vergessen ;-).

      • Anonymous

        Ja genau, das Esel Foto von der Startseite. Die sind sooo süß!
        Bin aber auch auf die Kopenhagen Bilder sehr gespannt.
        Frohes schaffen 🙂

      • Ok, demnächst. Kopenhagen-Bilder sieht mau aus. Dadurch dass ich am ersten Tag meine Speicherkarte vergessen habe und es gestern nicht soviel zu fotografieren gab … Aber über Kopenhagen ist das Netz ja voll, da braucht es meine Bilder nicht auch noch 🙂

  3. Gabriele

    Grüß dich du Liebe, obwohl ich kein Stadtmensch bin, liest sich dein Bericht über Kopenhaben sehr verlockend,
    so dass du dich am besten nochmals auf den Weg machst, um uns diese beschriebenen bunten Bilder zu blogen 🙂
    mit Speicherkarte natürlich :-)) Drück dich ganz lieb und geniesse deine Zeit.

    • Gesagt, getan 🙂 Aber soviel Bilder sind es nicht geworden. Müsste die ganze Zeit knipsen, um der Stadt gerecht zu werden. Wollte aber lieber schauen. Hoffe, es ist trotzdem etwas dabei. Mache mich gleich mal an die Arbeit. LG

Ich freue mich über Kommentare