Dänemark, Tag 11: Seeland, Korsør

Hallo und guten Abend,

nach einem faulen Tag in Næstved, über den es nichts zu erzählen gibt, gestern Abend auf gut Glück nach Korsør gefahren. Eine gute Idee. Korsør ist ein wunderhübsches, kleines Städtchen am Großen Belt mit einem schnuckeligen Fischereihafen.

Auf doof wieder einen schönen Stellplatz etwas außerhalb an einem Badestrand gefunden. Die Anwohner reagierten etwas irritiert auf mich, so kam es mir vor. So oft verirrt sich offensichtlich kein Wohnmobil über Nacht in ihre Ecke. Mit öffentlichen Toiletten und Outdoor-Dusche. Hab mich aber geniert bei Nichtbadewetter unter aller Augen unter die Dusche zu hüpfen.

Nach einer ruhigen Nacht und einem ausgieben Strandgassi ging es ins nicht besonders hervorzuhebende Zentrum. Aber der Hafen, so etwas Hübsches. Wieder ein Reisetipp von mir. Zum ersten Mal erlebt, wie die Dänen zum Kutter strömen, um frischen Fisch zu kaufen. Hoffentlich macht der Fischer morgen ebenfalls einen guten Fang, will auch haben.

Bei der Hafenrunde dann gleich mein Nachtlager in direkter Nähe entdeckt. Dortin breche ich jetzt auf, nachdem ich den Nachmittag mit Kanel Snegle und Kaffee neben einem fetten Marineschiff verbracht habe. Die Ohren dröhnen mir jetzt noch von den ständigen Durchsagen an Bord. Leider dänisch, nichts verstanden.

Bis dann, allzeit Wasser unterm Bug,

Ich freue mich über Kommentare