Fuglsang Museum Dänemark Lolland Toreby

Dänische Kunst auf freiem Feld: Das Fuglsang-Museum

Gehst du gerne ins Museum`? Magst du es auch so sehr wie ich, diese besondere Atmosphäre aufzusaugen, langsam von Bild zu Bild zu wandern und die unterschiedlichsten Eindrücke auf dich wirken zu lassen? Nicht, dass jetzt jemand auf die Idee kommt, ich wäre eine große Kunstexpertin. Ich habe keine Ahnung von Kunst, mein Wissen geht nicht über die üblichen Größen hinaus. Aber mein Nichtwissen hindert mich nicht daran, trotzdem Spass beim Erkunden und Entdecken zu haben.

Das Fuglsang-Museum stellt dänische Kunst vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart aus. Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Seit 2008 befindet sich die Ausstellung in einem neuen Gebäude, das von dem Architekten Tony Fretton entworfen wurde. 2009 erhielt das Gebäude einen Architekturpreis, unter anderem für die gelungene Intergration in die Landschaft.

Das Museum war für mich der eigentliche Star. Es ist wirklich sehr gelungen. Gerade, klar, strahlend weiß. Auf grüner Wiese, am Hori´zont in nicht allzu weiter Ferne das blaue Meer. Der passende Rahmen, um Kunst wirken zu lassen und dabei selbst Kunst zu sein.

Die Räume sind weit und offen. Jeder beinhaltet ein eigenes Themengebiet. Mit dem Großbürgertum und dem Wandel der Gesellschaft im 18. Jahrhundert geht es los und endet in der Gegenwart. Eine nette, kleine Sammlung, die einen umfassenden Überblick über die Einflüsse auf und die Entwicklung der dänischen Kunst gibt.

 

Wenn ich mir eine Ausstellung ansehe, geht das Meiste, was ich sehe, ins Auge rein und gleich wieder raus. Bei manchen Stücken stehe ich länger, schaue sie mir genauer an und mache mir so meine Gedanken. Und dann gibt es immer ein, zwei Exponate, die springen mich an und bleiben hängen. Dieses Mal war es die Skulptur einer Schere. Leider habe ich den Namen des Künstlers schon wieder vergessen. Ist das nicht schön?

Nach zwei Stunden war mein Rundgang durch die Ausstellung beendet. Zum Abschluss gab es noch einen leckeren Latte im museumseigenen Café, bevor ich mich wieder auf die Reise machte.

Hier geht es zur Website des Fuglsang-Kunstmuseums >>>

  1. Thorsten

    Wirklich tolle Fotos! Macht richtig Lust, sich das Museum mal persönlich anzuschauen.

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