Fähre Amsterdam Bahnhof

Amsterdam

Hallo allerseits,

seit zwei Tagen nun also in Amsterdam unterwegs. Stellplatzsuche hat nach einigen Wirrungen geklappt. Stehe jetzt bei den Insulanern in Amsterdam Noord. Ins Zentrum geht es mit der kostenlose Fähre. Über den Tag auf einem Parkplatz nahe der Ablegestelle, abends am Rand einer der beiden großen Grünanlagen in der Umgebung. Für eine Großstadt wie Amsterdam eine nahezu optimale Lösung. So sind Hund und Frauchen zufrieden.

Fahrradparkplatz auf Schiff Amsterdam
Fahrräder haben es da einfacher. Veloparkplatz auf einem ausgedienten Schiff hinter dem Hauptbahnhof.

Das Ausklabüstern hat etwas Zeit und Nerven gekostet. Vor allem, wenn das Navi mal wieder Großstadtallergie bekommt, nur Blödsinn redet und der Nugget dann bei Berufsverkehr mitten im Zentrum steht und nicht an dem – eigentlich ganz einfach zu erreichenden –  zwei Kilometer stadtauswärts gelegenen Park. Und wieder einmal Schweißausbruch. Bei den Straßen und der Bebauung fühle ich mich ab und an wie in den engen und verwinkelten Gässchens Italiens 🙂

Nach dem Ankommen durchgeatmet und die umliegende Gegend zu Fuß erforscht. Dabei den so brauchbaren Tagesparkplatz entdeckt. Ideal. Direkt neben einem großen Foodmarkt und einem Supermarkt. So bin ich bestens versorgt, falls ich was brauche. Im Foodmarkt gibt es, außer Lebensmitteln, unterschiedlichstes fertig Zubereitetes. Erzähle demnächst mal ein wenig mehr davon. Bin ich bestimmt noch öfter.

Amsterdam Supermarkt Zentrum
Zwar nicht der Supermarkt um die Ecke, aber einer der zahlreichen kleinen Märkte in Amsterdam

Am nächsten Tag dann ab ins Zentrum, treiben lassen. Bis jetzt habe ich ja noch nicht wirklich einen Plan, was ich alles erleben möchte. Ihr wißt ja … immer schön ins Blaue hinein. Auf jeden Fall das Rijks-Museum soll es werden, über den Albert-Cuyp-Markt möchte ich bummeln, ansonsten schau mer mal. Die Vorstellungen der Nationaloper sind leider alle ausverkauft, was sonst geboten wird, weiß ich noch nicht.

Der Fährverkehr ist optimal geregelt. Die Anlegestelle liegt gegenüber dem Hauptbahnhof, die Fähre fährt in kurzen Zeitabständen und braucht nur wenige Minuten auf die andere Seite. Letzte Abfahrt vom Bahnhof zur Noordinsel ist um 23.57. Spätestens dann sollte man nach Hause gehen, sonst ist weit laufen oder Taxi angesagt. Obwohl, ich glaube, es fahren auch Nachtbusse.

Amsterdam Fähre legt an
Auf die Plätze, fertig, los … gleich legt die Fähre am Central Station an

Was also tun? Zuerst mal den Bahnhof auskundschaften. Groß, modern, Kneipen und Restaurants, Einkaufspassagen. Und Sanifair-Toiletten. Dachte, die gäbe es nur auf Autobahnen.

Konzert Klavier Bahnhof Amsterdam alter Mann
Für Musik ist man nie zu alt. Hintergrundmusik im Central Station Amsterdam. Jeder, der möchte, darf hier Musik machen.

Und dann raus ins Großstadt-Getümmel. Ich liebe es. Schon die Nacht davor, in einer relativen lauten Gegend, bin ich im Bett gelegen und habe mich an den Geräuschen der Stadt erfreut. Ob ich es immer wollte, weiß ich nicht. Aber so als Landei mal raus in die Stadt …

Eisenbahnbrücke Amsterdam

Vor dem Bahnhof liegen die Boote der Amsterdam-Touren im Wasser. So habe ich erst einmal Amsterdams Hafenluft eingeatmet und mich durch die Grachten steuern lassen.

Hop on Hop off Amsterdam

Keine schlechte Idee, das mal zu machen, wenn man in Amsterdam ist. Aus der Wasserperspektive sieht alles noch einmal ganz anders aus. Bin zum Glück nicht bei einem Anbieter mit diesen Ekel-Kopfhörern gelandet. Bei Kooij kam die Ansage, für alle hörbar, zumindest vom Band oder direkt vom Käpten. Fließend sprudelnd in drei Sprachen hintereinander.

Brücke von unten Amsterdam
Zur Abwechslung mal unter der Brücke

Nach der Bootstour habe ich mich wirklich treiben lassen. Und davon gibt es unten wieder Bilder. Was soll ich schreiben? Ich laufe halt herum, schaue hier, schaue da. Trinke einen Kaffee, vielleicht auch mal ein Bier. Esse was oder nicht und so weiter. Was man halt so macht, wenn man eine neue Stadt erkundet. Du kennst das ja sicherlich auch.

Bilder sagen ja bekanntlich alles. Mit oder ohne Worte, je nachdem. Meine ersten Amsterdam-Eindrücke. Viel Vergnügen.

Hausboot Amsterdam
Leben auf und mit dem Wasser in Amsterdam

Hausboot Amsterdam

Hausboot Amsterdam
Hausboot Dolce Vita
NEMO Wissenschaftsmuseum Amsterdam
Nicht zum Wohnen, aber doch eine Art Boot. NEMO, das Wissenschaftsmuseum für Kids. Das schräge Dach hat eine begehbare Holzterrasse zum Verweilen
Tanzende Häuser Amsterdan
Die schiefen tanzenden Häuser
Paar macht Pause Amsterdam
Nur kein Stress und Ausruhen nicht vergessen. Hier …
Amsterdam Lokal am Wasser
oder hier …
Männer Smartphone Mosaikbank
oder auch hier
Green House Amsterdam Coffeeshop
Vielleicht zwischendrin lieber in einem der zahlreichen Amsterdamer Coffeeshops tief einatmen?
Dachterrasse Amsterdam
Amsterdam oben. Ein Lastzug gibt es fast an jedem Haus. Die Treppenhäuser sind zu eng für große Gegenstände.

Parkplatz Auto Boot
Parkplatz doppelreihig
So eine schöne Fassade

Straße Zentrum Amsterdam

Bis dann, lass dich treiben,

Ich freue mich über Kommentare