Tiny House Lkw fährt los

Omas Tiny House auf großer Fahrt

Die gute Nachricht zuerst. Omas Tiny House wurde bereits angeliefert und steht seit einigen Tagen in seinem neuem „Hafen“. Bis jetzt blieb vor lauter Einzäunen, Einrichten und und und, leider keine Muse, davon zu erzählen. Das hole ich nun nach.

Eines schon einmal vorab: Frau Mama liebt ihr neues Zuhause bereits und hat es bis jetzt immer noch keinen Moment bereut, sich ein neues Leben und eine neue Heimat erkämpft und das Alte hinter sich gelassen zu haben. Was sowohl körperlich als auch mental mit ihren 78 Jahren ein ganz schöner Kraftakt für sie gewesen sein muss. All die Anstrengung, das Planen und Organisieren, das Räumen, Packen und Loslassen sowie die Ungewisseheit, wie wohl alles werden wird.

Chapeau, maman. Es ist manchmal also doch möglich, Berge zu versetzen, wenn man etwas wirklich und unbedingt möchte. Egal, an welchem Punkt seines Lebens man gerade steht. Das ist schön zu wissen und gibt mir ein gutes Gefühl für die Zukunft.

Oma betritt zum ersten Mal ihr Tiny House
Zum ersten Mal einen Blick in das neue Zuhause werfen.

Endlich ist es soweit, das Tiny House wird geliefert

Die langersehnte Mail kam endlich an: der Termin der Anlieferung. Frau Mama saß bereits auf glühenden Kohlen, zum einen aus Neugier und Vorfreude und zum anderen, weil wir ja ihren Umzug noch über die Bühne bringen mussten, bis der neue Mieter des Zwischendomizils eintraf.

Tiny House Lieferung Spedition Lkw Convois Exceptionelles
Ab auf den Hänger. Das Tiny House wird für seine weite Fahrt im Hof der Firma Pletz gesichert.

Da der Zirkuswagen nur für 25 km/h zugelassen ist, wurde er auf dem Tieflader von einer Spedition angeliefert. Das hat alles wunderbar und ohne Komplikationen geklappt. Na ja, abgesehen vielleicht davon, dass morgens um halb acht der ganze Platz in Aufruhr war, da die Spedition unerwartet früh schon vor der Tür stand und alle Helferlein sich noch im Aufstehmodus befanden. Aber kurz geschüttelt und los ging es.

Das Eingangspodest des Tiny Houses geht allein auf Reisen

Eigentlich ging die Anlieferung schon zuvor los. Das Eingangspodest des Tiny Houses musste auf seinen eigenen Anhänger und kam einen Tag früher.

Pletz Hund bewacht das Aufladen
Balu, der Hund der Familie Pletz, passt auf, dass beim Beladen auch alles mit rechten Dingen zugeht.

Auch hier klappte alles perfekt. Einzig der Fahrer der Spedition musste unerwartet eine längere Pause machen, da der für die Abladung benötigte Traktor mit Frontlader noch auf einem Acker seinen Dienst tat. Aber dann ging es los.

Omas Tiny House Eingangspodest Anlieferung
Warten auf den Traktor.
Tiny House Eingangspodest Traktor
Das erste Teil des Tiny Houses ist angekommen …
Tiny House Eingangspodest Parkplatz
und musste für eine Nacht noch zwischengeparkt werden.

Der Wagen kommt an

Nach der erwähnten ersten Aufregung ging die Anlieferung des Tiny Houses schnell und ohne größere Schwierigkeiten über die Bühne. Der Speditionsfahrer konnte ohne Probleme am Straßenrand halten und auch der Traktor war schnell zur Stelle.

Zirkuswagen Anlieferung
Das erste Helferlein eilt herbei.
Tiny House Anlieferung
Und auch der Traktor ist schon da und versucht, das Tiny House vom Anhänger zu ziehen.
Tiny House auf Hänger
Da das Tiny House beim Versuch mit dem Traktor leider aufsaß, musste mit ganzer menschlicher Kraft improvisiert werden.
Tiny House rückwärts auf Grundstück
Jetzt geht es zügig rückwärts auf den Stellplatz.
Zirkuswagen rangieren Stellplatz
Da das Tiny House, des schönen Ausblicks wegen, quer aufs Grundstück sollte, war Rangieren angesagt. Da unser Traktorfahrer aber ein wahrer Meister seines Fachs ist, hat auch das geklappt.
Tiny House Stellplatz
Endlich hat der Wagen sein endgültiges Plätzchen gefunden.
Tiny House bekommt Eingangspodest
Jetzt nur noch schnell die Rampe dranschieben (na ja, schnell. Die Montage später hat dann doch etwas Zeit benötigt).
Tiny House fertig aufgestellt
Hier steht es nun, das Tiny House. Es ist wohlbehalten in seiner neuen Heimat angekommen und wartet auf seine Bewohnerin.

Und nun nichts wie rein ins Häuschen und erst mal alles anschauen und erkunden. Ach, es ist so schön geworden. Obwohl wir volles Vertrauen zur Firma Pletz hatten, blieb doch immer ein wenig Unsicherheit, ob alles so sein wird, wie man es sich vorgestellt hat. Völlig unbegründete Sorgen. Das Tiny House ist sehr wertig und bis in kleine Details durchdacht und liebevoll gearbeitet. Da gibt es echt nichts zu meckern. Vielen Dank an alle daran Beteiligten.

Bis Frau Mama ihre erste Nacht im Tiny House verbringen konnte, dauerte es noch zwei Tage. Rampe montieren, Wasser und Abwasser anschließen, den Strom legen, umziehen. Aber dann war es endlich soweit, das erste Mal schlafen im Tiny House. Die Aufregung und Freude war groß und der Schlaf gut.

Nach dieser ersten Nacht waren Einrichten und Einleben angesagt. Darüber erzähle ich euch das nächste Mal und dann gibt es auch Bilder vom eingerichteten Innenleben. Es wurde viel online und offline geshoppt in den letzten Tagen. Und geschraubt und zusammengebaut. Aber bei aller Arbeit haben wir auch die Freude darüber genossen, dass eine lange Umbruchphase nun ihr glückliches Ende gefunden hat.

Tiny House Oma shoppt online
Und das war erst der Anfang …

Bis dahin,

  1. Coole Sache, das Tiny. Mir geht´s wie Gabriele, bin schon sehr gespannt auf das Innenleben und das Außenleben ebenso. Wie geht es Frau Mama inzwischen damit? Hat sie sich schon eingelebt?
    Und ihre Hündchen? Haben die ihren Platz auch bereits gefunden?
    Liebe Grüße,
    Eveline

    • Hallo Eveline,

      Frau Mama ist glücklich und zufrieden und ich glaube, sie hat das Elsass schon beinahe vergessen 🙂 Wirklich eine gute Entscheidung. Es fehlt hier und da noch eine Kleinigkeit, aber im Großen und Ganzen ist alles bereits an Ort und Stelle und gemütlich eingewohnt. Der nächste größere Akt wird das Außengelände rund um den Zirkuswagen. Das Grundstück ist schon ziemlich groß und will gestaltet werden. Sobald Zeit ist, gibt es endlich mehr über das Innenleben, versprochen.
      Liebe Grüße, Uschi

  2. Magdalena

    Hallo zusammen,

    Danke für den beeindruckenden Einblick über das entwickeln und entstehen von neuen Lebensweisen. Bei dem immer knapper werdenen Wohnraum und explodierenden Mietpreisen könnte ich mir gut vorstellen, das die von Euch gewählte Wohnform eine Alternative für viele Menschen werden könnte. Mmh weitergedacht 🙂 bräuchte es dann jedoch noch viel mehr Plätze um die Häuschen abzustellen. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat eine richtige Grundstückserschliessung stattgefunden mit Stromanschluss, Abwasser usw. Also an dieser Stelle ein großes Kompliment an den Platzbetreiber, würde wahrscheinlich auch nicht jeder machen, oder?

    Kann mich dem obigen Kommentar nur anschliessen, ein wunderschönes zuHause ist es geworden. Könnte denn, nehmen wir mal an, die Oma lockt die Abenteuerlust, das Haus nochmals bewegt werden? um z.B. an einem anderen Ort zu stehen? oder wäre das dann sehr aufwendig? Spannendes Thema, mit dem ich mich noch nicht so richtig auseinandergesetzt habe, aber man oder frau 🙂 weiss ja nie was noch so kommt.

    Lass herzliche Grüße da und wünsche viel Spaß beim gestalten, dekorieren, ausprobieren, umstellen, einleben
    und und und…allen zukünftigen Vorhaben 🙂
    Magdalena

    • Hallo Magdalena,

      vielen Dank für die Grüße und guten Wünsche. Das Häuschen ist jetzt schon nahezu perfekt eingerichtet, leider fehlt mir ein wenig die Zeit, um davon zu berichten. Aber bald geht es weiter:-). Das Wohnen im Tiny House ist durchaus eine Alternative, gerade hier im Norden, wo es noch viel mehr „freie“ Fläche gibt, als im Süden Deutschlands. Außerdem sind Freizeitsiedlungen, die mit der Zeit zu festen Wohnorten wurden, hier viel weiter verbreitet und geduldet.

      Du hast recht, der Pächter war sehr freundlich und hilfsbereit. Alle Kabel und Rohre lagen schon an der richtigen Stelle und mussten nur noch an das Häuschen angeschlossen werden. Und klar ist der Wagen transportierbar und somit umziehbar. Bei meinem Tiny etwas einfacher, da reicht ein Auto mit Anhänger, welches 3,5t ziehen darf, bei Omas Häuschen muss halt die Spedition mit Tieflader anrücken oder, falls die Strecke nicht so weit ist, der Traktor das Häuschen mit 25 km/h gemütlich zum neuen Standort ziehen. Also wer weiß, wo es Oma noch hinverschlägt 🙂
      Liebe Grüße und weiterhin viel Freude beim Mitlesen,
      Uschi

      • Danke Uschi für deine Rückmeldung. Eine tolle Vorstellung, direkt mit dem ganzen zuHause umziehen zu können, ohne Kisten packen und schleppen. Werde auf jeden Fall weiterhin mitlesen. Danke und einen herzlichen Gruß, Magdalena

  3. Liebste Uschi, liebste Oma 🙂 was für ein entzückendes Haus und welch spannender Bericht, so lebendig wie immer beschrieben, so dass ich soeben beim lesen, obwohl das hübsche Eigenheim bereits steht, direkt mitgefiebert habe :-)) Bin jetzt schon sehr neugierig auf das Innenleben. Wünsche fürs erste weiterhin freudiges Einrichten und Ankommen im neuen Domizil. Allerliebste Grüße zu Euch, Gabriele

    • Vielen Dank für die guten Wünsche. Denmächst gibt es mehr vom Einleben und Einrichten im Tiny House.
      Bis dahin, liebe Grüße, Uschi

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